Jun 08 2011

Norwegen 2010

Autor: . Abgelegt unter Allgemeines

Angesteckt von unseren Freunden Peter und Viola haben wir uns entschieden, im Mai 2010 mit den beiden unsere erste Norwegen-Fahrt zu „wagen“. Unter absolut sachkundiger Führung erlebten wir wunderbare Tage in Schweden und Norwegen. Von dieser Fahrt wollen wir nun berichten.

Wer ist mit dabei?

Linus, Peter, Viola, Danae, Karina, Heinz und Gismo (ein kleiner beleidigter Elch...)

 

Abfahrt war am 6. Mai 2010 um 17.00 Uhr in Wißmar. Gegen 23.30 Uhr erreichten wir die BAB-Raststätte „Budikate“ in der Nähe von Hamburg. Hier blieben wir bis zum nächsten Morgen um dann -leider bei Regen- die Fahrt in Richtung Puttgarden fortzusetzen. Nach kurzer Wartezeit im Fährhafen fuhren wir mit der „Prinz Richhard“ in stürmische See nach Rodbyhaven. Das Wetter wurde immer schlechter. Nach einer weiteren Überfahrt von Helsingborg nach Helsingoer erreichten wir den Campingplatz Raá.

 

Auf der Fähre kurz vor der schwedischen Küste

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun waren wir schon mal in Schweden. Nach einer kurzen Verschnaufpause machten wir uns auf den Weg, den Ort zu erkunden. An einem Häuschen fanden wir ein tolles Schild mit der Aufschrift „Stress Fri Zon“ .

So soll es sein!

 

 

 

 

 

 

 

Genau so sollte es die folgenden Tage sein.

 

8. Mai 2010

Ankunft in Strömstad. Nach einem Spaziergang und einem tollen Imbiss fahren wir auf den CP „Daftö“

Es schmeckt.

Der Platz ist einfach super. Sehr freundlicher Empfang. Sanitäre Anlagen vorbildlich. An diesem Abend sahen wir lange Schatten und einen wunderschönen Sonnenuntergang und dann kam auch noch Viola, ganz auf schwedisch eingestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lange Schatten.....

Unbeschreiblich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viola bringt französischen Familienschnaps in schwedischen Gläsern. Das ist Kultur!

 

9. Mai 2010

Endlich Norwegen…..

Diese Farben werden uns in den nächsten Tagen begleiten...

Vom CP Daftö ging es über Göteborg zum Oslofjord mit einem kurzen Zwischenstopp in Droback (das Nikolausdorf). Hier erlebten wir eine Konfirmation auf norwegisch. Eine sehr schöne Zeremonie mit verschiedenen unterschiedlichen Trachten. Und das alles bei strahlendem Sonnenschein.Weiter ging unsere Fahrt Richtung Oslofjord.

Durch den 8 km langen Tunnel erreichten wir das westliche Ufer des Oslofjordes.

Auf dem CP Ramton fanden wir direkt am Ufer zwei Stellplätze. Jetzt war erst einmal Ruhe und „ankommen“angesagt. Am frühen Morgen weckte uns ein Bagger des Stellplatzinhabers aus unseren Träumen. Das passte irgendiwe nicht zusammen. Ruhe und Bagger. Naja, wir haben uns in den nächsten Tagen an alle möglichen Baustellengeräusche gewöhnt. Norwegen bereitete sich auf die kommende Saison vor….

Einige entspannnende Eindrücke:

CP Ramton am Oslofjord

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Karina genießt…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jaaa. Endlich wieder in Norwegen. Peter hebt ab.

So lässt es sich aushalten. Ruhe am Oslofjord.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10. Mai 2010

Weiterfahrt nach „Verdens Ende“. Am „Ende der Welt“ genossen wir die Eindrücke, die die Eiszeit vor vielen, vielen Jahren hier geschaffen hat.

Verdens Ende. Das Ende der Welt. Feuerkorb statt Leuchtturm. In früheren Zeiten ein Signal für die Schifffahrt.

 

Zum Mittagessen gab es etwas typisch norwegisches. Auf Empfehlung von Peter gabe es „Fiskekaker“ und „Mandelkubb“. Mandelkubb fand unsere Zustimmung. Der Rest ist für unsere Gaumen doch etwas gewöhnungsbedürftig… Schlecht war´s nicht…

Weiter geht es nach Sandefjord. Die Stadt liegt direkt am Oslofjord mit einem sehr schönen Hafen und einem vorbildlichen Stellplatz am Yachthafen.

Stellplatz mit Blick zum Yachthafen

 

Die Nacht vom 10. auf 11. Mai verbrachten wir in Sandefjord, nachdem wir uns mit den notwendigen Utensilien für den bevorstehenden norwegischen Nationalfeiertag gerüstet hatten.

11. Mai 2010

Weiter geht die Fahrt nach Kjerring (11 km von Sandefjord). Wir hatten ein Superwetter, viel Felsen und Meer. Anschließen fuhren wir nach Klagere und dann nach Risoer. Wir machten Spaziergänge in beiden Orten, wobei sich die Sonne diesmal etwas „bedeckt“ hielt.

Kjerring

Klagere

 

 

 

 

 

 

 

Am späten Nachmittag erreichten wir den Campingplatz Butikk in der Nähe von Risor. Die Anmeldung war nicht mehr besetzt. Aber wir hatten Glück. Eine sehr nette Dame aus Braunschweig öffnete uns mit ihrer Karte den Zugang zu einem sehr schön gelegenen Platz. Das war sehr nett. Gar nicht nett war dagegen der Kommentar eines Wohnmobilisten aus den neuen Ländern, der sich darüber aufregte, wie wir es uns erlauben könnten…. Bla, bla bla. Ein Deutscher im Ausland als „Aufsichtsperson“. So etwas lieben wir, zumal er von unserem Stellplatz weder in der Aussicht noch sonstwie behindert wurde. Solche Leute gibt es halt auch immer wieder mal.

Hunger hatten wir natürlich auch.

Zum Abendessen gab es wieder etwas landestypisches. Diesmal Fiskesuppe und Fiskeboller.

Viola und Heinz an der Resepsjon

 

Fiskeboller und Salzkartoffeln

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12. Mai 2010

Kurz nach 10 Uhr bezahlten wir unsere Stellplatzgebühren und fuhren weiter in Richtung Skottevik. Das Wetter war eher kühl und wechselhaft als wir in Skottevik eintrafen. Den Platz, den Peter von einem früheren Besuch noch in Erinnerung hatte (direkt am Wasser) gabe es nicht mehr. Der Platz war neu parzelliert. Es war noch immer Vorsaison und wir waren außer wenigen Campern aus Deutschland nahezu alleine auf dem CP.

Wir machten einen Spaziergang auf dem sehr großen und weit gefächerten Gelände. Es gab ständig etwas neues zu entdecken.

Karina und Peter bei einer Kletterpartie

Ferienhäuser in herrlich ruhiger Lage

 

 

 

 

 

 

 

Ruhepausen....

 

 

 

 

Karina und Gismo sind gestrandet.....

 

 

Die schönen Tage sind das Privileg der Reichen, aber die schönen Nächte sind das Monopol der Glücklichen. (Nestroy)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13. Mai 2010

Nicht zum Nordkap, nein, sondern heute geht es zum Südkap von Norwegen.

Wir sind in LINDESNES.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Natur gibt einem Menschen die Fähigkeiten und das Glück bringt sie zur Wirkung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf diesen Tag hatten wir uns alle vorbereitet. Viola und Peter hatten die T-Shirts mit der Aufschrift „Nordlandtour 2010“ und einem für die Region typischen Elch bedruckt. Die passenden Mützen dazu haben wir geliefert.

Selbst unsere Hunde wurden entsprechend „dekoriert“.

 

Linus

Gismo

 

 

Das Wetter war wie gewünscht und die von blauem Meer umgebenen Schärengärten waren sehr beeindruckend. Ein weiterer Nährboden für den berüchtigten „Norwegen-Virus“.

Nach vielen Fotos ging es zurück zu den Wohnmobilen, wobei uns „Elvis Presley“ begegnete. Nein, natürlich nicht.  Aber es war eine sehr gute Kopie und nicht geklont. Etliche Oldtimer aus Amerika beherrschten das Bild.

Wir entschlossen uns, nun nicht mehr weit zu fahren, sondern den in unmittelbarer Nähe gelegenen CP „Camping og Hytteutleie“ aufzusuchen.

Das war eine sehr gute Entscheidung.     Nach ca. 3,5 km waren wir auf dem Platz. Eine sehr schöne Umgebung erwartete uns.

Der CP liegt an der "460" in Richtung Spangerei

 

Hier einige Eindrücke vom Campingplatz und von der Küste:

 

 

Und da ist sie wieder. Diese herrliche Faulheit....

 

 

 

 

 

 

14. M ai 2010

Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir in einem Supermarkt unsere Vorräte ergänzt. Zwischenziel für heute war der Flekkefjord und die Häuser unter den Felsen in Ana Sira.

Am Flekkefjord:

"Glück ist etwas, das man geben kann, ohne etwas zu besitzen! (R. Huch)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ana Sira:

Hier erwartet uns das von Peter und Viola angekündigte „Highlight“ . Häuser aus früheren Zeiten unter gewaltigen Felsen. Geborgen und geschützt. Wenn man die Häuser betritt, verspürt man die Armut, die einst hier zu Hause war. Und auch die Abhängigkeit von den Launen der Natur.

Wie zerbrechlich unter den riesigen Felsmassen...

 

Von Felsen geschützt...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach der Besichtigung der Häuser fuhren wir „auf “ den Felsen, der diese Häuser beschützt. Die Aussicht auf den Flekkefjord war super. Hier haben wir uns etwas gestärkt. Mit „Leftse“. Eine norwegische Süßigkeit. Es hat allen gut geschmeckt. Peter und Heinz hatten dafür ein Wort parat: Autoschwämmchen….. (Zumindest sah es so aus, aber Mmmhhhh)

Peter ist begeistert.

Blick vom Felsmassiv auf den Flekkefjord

 

 

 

 

 

 

 

Am späten Nachmittag erreichten wir dann den CP Brusand. Bei relativ kühlem aber sonnigem Wetter hat Peter dann den Grill angeworfen. Das „Dusje“ (Dusche) wurde von allen genutzt. Am späten Abend machten wir noch einen Spaziergang an der Küste und genossen die absolute Ruhe und die Natur.

 

Peter, unser Grill-"Held"...

Die Natur gibt einem Menschen die Fähigkeiten und das Glück bringt sie zur Wirkung. (Chinesische Weisheit).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Stunden am Abend dieses Tages waren anders als sonst. Irgendwie suchte und fand jeder in dieser typisch norwegischen Landschaft seine innere Ruhe und Ausgeglichenheit. Irgendwie spürten wir, dass wir jetzt in diesem wunderschönen Land „angekommen“ waren und den alltäglichen Stress abgelegt hatten. Einfach schön….

15. Mai 2010

Karina war früh mit Gismo unterwegs. Sie kam zurück zum WoMo und verkündete: „Heute Morgen ist Frühstück am Meer!“

Innerhalb weniger Minuten war alles vorbereitet und wir begaben uns an den Strand. Unsere Freunde waren von dieser spontanen Idee total überrumpelt und es dauerte „Stunden“ bis sie mit Fahnen und Picknickkorb ausgestattet am Strand eintrafen. Die Verzögerung ergab sich durch eine längere Wanderung durch die Dünenlandschaft……..

Bilder:

Peter mit Flagge - aber "S t u n d e n später.....

 

Frühstücksvorbereitung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frühstückszimmer in einem ***** -Natur-Hotel. Schöner geht es wohl nicht mehr. Davon reden wir heute noch.

Die Spontanität von Karina hat sich ausgezahlt!

Nach dem Frühstück haben wir die Fahrt nach Stavanger angetreten. Nach einem Besuch eines kleinen Marktes in der Innenstadt nahe am Hafen, wurden uns plötzlich die vielen Menschen bewusst und irgendwann einfach auch zu viel. Das hat aber nichts mit den Menschen selbst zu tun, sondern viel mehr mit der „gesuchten Einsamkeit“ vorher.

Wir schlenderten noch etwas am Hafen entlang und begaben uns dann zurück zum Parkplatz.

Karina entfernte sich plötzlich auffallend schnell von unserer Gruppe. Danae ebenfalls. Was war los? Die Lösung sahen wir einige Zeit später: Karina stand hochkonzentriert gleichzeitig in zwei Töpfen rührend (rechts- und linksdrehend) im Wohnmobil. Es gab Romme Groet. Eine Überraschung für uns alle. Wir luden unsere Freunde ein und genossen ein köstliches Mittagessen.

Der beste Weg, sich eine Freude zu machen, ist, einem anderen eine Freude zu bereiten. (M. Twain)

Ein satter und damit auch zufriedener Peter.....

Die Aktion „Romme Groet“ (rechts- und links gedreht) ist noch heute Thema bei jedem Treffen. Getreu nach dem Motto: Weißt du noch….?

Wir fuhren anschließen in Richtung Osten, um dann von Lauvvik  zunächst mit der Fähre in Richtung Jörpeland zum Campingplatz „Preikestolen Camping“ in Jörpeland zu gelangen.

 

 

 

 

 

Auf diesem CP erlebten wir einen wunderschönen Abend.

Einige Eindrücke:

Nachdem dieses Bild gemacht war, entstanden die tollsten Ideen für die nächste Norwegenfahrt. Z.B. wollten wir für evtl. Pannen einen Mitarbeiter der Fa. Gaidies mitnehmen.....Was blieb, war eine Karte an die Fa. Gaidies...

Jetzt muss erst einmal etwas gegessen werden. Dank an Grillmeister Peter.

In einer geselligen Runde am Feuer neigte sich ein sehr schöner Tag seinem Ende zu.

16. Mai 2010

Uns wird bewusst, dass es ab heute „rückwärts“ geht. Kein schöner Gedanke. Aber, wir haben auch noch einige Tage vor uns. Bei strömendem Regen und Nebel haben wir ver- und entsorgt und nach einem kleinen Gespräch in der Rezeption diesen Campingplatz verlassen. Der Weg führte uns zurück zum Flekkefjord.

Auf dem CP „Egenes Camping“ haben wir nach Peters Aussagen ein „Reusserchen“ gemacht. Auf deutsch: Wir haben die Womo´s aufgeräumt. Zur „Tea-Time“ machte Peter Crepé in verschiedenen Variationen.

Schade, dass es für Wohnmobilköche keine Sterne gibt... Peter hätte einen verdient!

An diesem Abendwaren waren wir alle irgenwie „erledigt“. Jeder blieb in seinem Womo und wir gingen früh in die Betten.

17. Mai 2010 (Nationalfeiertag in Norwegen)

Nach dem Frühstück fuhren wir nach Flekkefjord. Hier, so hatten wir auf der Hinfahrt erfahren, wurde der 17. Mai so richtig gefeiert. Das stimmte auch.  Wir kamen rechtzeitig in die Stadt, um die Vorbereitungen zum Umzug mit zu erleben. Das gleiche galt für  Mandal (Norwegische Riveria) wo wir noch ein Umzug erleben durften. Beide Umzüge waren von norwegischen Fahnen und Trachten geprägt.

Umzug in Flekkefjord

Gegen Mittag fuhren wir nach Mandal auf den CP. Trotz aller Bemühungen, jemanden zu finden, bei dem wir bezahlen konnten, hatten wir keinen Erfolg. Es war noch keine Saison, der CP war offen für jeden.

Am „späten“ Abend waren wir noch an der Küste, um über einen „Absacker nachzudenken“.

18. Mai 2010

Die Terasse am Strand lud natürlich zum Frühstück ein. Einfach ideal.

 

Nach dem Frühstück fuhren wir weiter nach Arendal. Auch dieser Campingplatz lag direkt an einem See und war eigentlich noch nicht geöffnet. Irgend jemand sagte uns: „Sie können stehen , wo sie möchten“ . Irgendwann kam auch eine Dame und hat einen kleinen Betrag kassiert. Das war in Ordnung. Diesen Tag nutzten wir zum Ruhen, Sonne genießen und zu einem guten Essen. Es gabe wieder einmal rechts und links gerührtes Roemmegroed von Karina. Die Technik löst immer noch Erstaunen aus.

Wir verbrachten an diesem See einen herrlichen, geruhsamen Tag… Ein Eintrag in Karinas Bordbuch vermerkte, dass an diesem Tag in einem der beiden Wohnmobile der Schnaps ausging……

Und da ist sie wieder: Diese herrliche Faulheit…

Ein wunderschöner Sonnenuntergang beendete diesen Tag.

 

19. Mai 2010

Nach dem Frühstück am See fuhren wir weiter nach Sandefjord. Hier waren wir auch schon auf der Hinreise. Wir haben auch diesmal wieder den SP am Hafen aufgesucht.

Eine einlaufende Fähre brachte uns auf die Idee, evtl. mit ihr nach Schweden zu fahren. Das würde uns eine Menge Zeitgewinn bringen, um andere Dinge u erkunden.

Also ab ins Fährbüro und nach dem Preis erkundigt. Für 48 € war die Sache schnell entschieden. Die Überfahrt begann um 16.30 Uhr. Um 19.20 Uhr waren wir im Hafen von Strömstad. An diesem Abend gabe es auf dem CP Dafdö hessischen Eierpfannkuchen.

 

Alles kommt und geht: Menschen, Jahreszeiten, Wind. Nur das Meer bleibt, die Dünung des Meeres, die sich selbst wiederholt. Nie die gleiche. Immer die gleiche . (Kolbein Falkeid)

Das schmeckt!

20. Mai 2010

Weiter geht es in das traumhafte Städtchen  Smögen. Es war noch keine Saison und wir waren einige von ganz wenig Besuchern. Uns bot sich ein farbenfrohes Bild von Häusern und Schiffen. Die Menschen waren dabei, die Geschäfte auf den großen Touristenansturm vorzubereiten.

Ein Fischgeschäft hatte geöffnet und wir hatten Hunger. Also hinein und eine von den landestypischen Köstlichkeiten gekauft.

 

Smögen

Leckere, aber total "überladene" Krabbenbrötchen

In ca. 8 km Entfernung haben wir den CP „Wiggersvik“ aufgesucht. Es war mittlerweile für die Jahreszeit sehr warm geworden. Um 15.00  Uhr hatten wir 25,9 ° C (!). Ideal zum sonnen.

 

Nur die Ruhe.....

Viola und Peter waren schon einmal hier. Nach dem Abendessen führten sie uns an einen wunderbaren Ort, von wo aus man einen herrlichen Blick auf die Umgebung hat.

Eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch

Einem Brauchtum folgend baute auch Karina „IHR“ Steinmännchen. Denn, sie möchte ja wieder kommen.

 

Peter und Viola kommen wieder. Dafür sorgen die Steinmännchen. Karina und Heinz aber auch. Versprochen.

Der Abend ging zu Ende. Noch ein letzter Blick in diese wunderbare Landschaft.

 

Rückblick und Abschied von einem wunderbaren Land

21. Mai 2010

Nach längerer Fahrt erreichten wir am Nachmittag den CP in Apelviken/Varberg. Die Anmeldung in der Rezeption dauerte relativ lange. Warum auch immer. In einem kurzen Spaziergang haben wir die Umgebung des CP erkundet. Aber die größten Eindrücke lagen hinter uns. In einem Land, das uns gefesselt hat. Wir sind mit dem Norwegen-Virus infiziert. Unsere Freunde hatten recht!

Karina machte schon die Termine für 2011….

22. Mai 2010

Heute gilt es, Kilometer zu machen. Im Sprung über Helsingoer (Schweden) nach Helsingborg (Dänemark) ging es nach Heiligenhafen (Deutschland). Um 17.00 Uhr trafen wir auf dem SP in Heiligenhafen ein. Der Platz war gut voll, aber wir fanden dennoch ein schönes Plätzchen.

Wir haben unsere Freunde abends zum Essen eingeladen, um DANKE zu sagen für eine wunderschöne Reise.

Es waren unvergessliche Momente. Eindrücke, wie wir sie in dieser Form noch nicht gesehen hatten. Und in 2011, so Viola und Peter, soll es noch viel schöner werden. Wir freuen uns darauf. Am 01. Juni 2011 geht es wieder los (so Gott will).

 

Blicke und Gedanken: Was liegt hinter uns, was erwartet uns im nächsten Jahr?

An dieser Stelle möchten wir uns bei Viola und Peter bedanken für die wunderbaren Eindrücke. Für die vielen Erklärungen, für die schöne, gemeinsame Zeit.

 

Sonne, Mond und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment leuchtet das ganze Leben hindurch und hat als Erinnerungen seinen festen Bestand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Aug 15 2008

Die Geschichte: Wie kommt man zu einem Wohnmobil? Oder „Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum!

Autor: . Abgelegt unter Allgemeines

Die Geschichte begann, als wir im Jahre 2006 zu einer Hochzeit nach Zsámbék in der Nähe von Budapest eingeladen wurden.

Naturgemäß tauchte die Fragen auf. Wie kommen wir hin, wo wohnen wir und wie transportieren wir die Geschenke? Es wurde überlegt und abgewogen. Auto: Renault Laguna ohne Klima: untragbar. Eisenbahn: zu umständlich. Flugzeug: ebenfalls umständlich.

Der Zufall wollte es, dass Karina einen Flyer mit nach Hause brachte. Dieser Flyer stammte vom Autohaus Gaidies in Biebertal. Die vermieteten ein WOHNMOBIL……

Tja, dann wurde gerechnet, überdacht, verworfen und entschieden: Wir mieten ein WOHNMOBIL!

Jetzt käme die Geschichte von unseren ersten Erfahrungen. Die möchte ich dem geneigten Leser aber ersparen. Nur so viel: Es war gigantisch! Mit an Bord waren Karina, Heinz, Annika und Danae.

Nachdem wir nach der Reise „unser“ Wohnmobil vom Typ WEINSBERG Orbiter 591 G, mittlerweile liebevoll „Weinsi“, genannt wieder zum Vermieter zurück bringen mussten, fehlte es uns. Da wo wir wohnen, im schönen Ortsteil der Gemeinde Wettenberg, Wißmar an der Lahn, sagt man: Es fehlte „ganz oarch“!

Im festen Glauben, dass wir  i r g e n d w a n n  ein eigenes Wohnmobil haben würden, kauften wir alles, was man für ein solches rollendes Heim benötigt. Schließlich hatten wir alles. Aber auch wirklich alles. Nur kein Wohnmobil…..

Dieser Zustand änderte sich in dem Moment, als wir bei einem Sonntagsausflug mit dem Auto durch Zufall bei der Wohnmobilvermietung www.reisemobile-albert.de in Butzbach jede Menge „Weinsis“ sahen. Da standen sie. Orbiter mit und ohne Alkoven, mit und ohne Garage. Tja, und dann sahen wir den Weinsi, den wir haben wollten: Ein Weinsberg Orbiter 591 MS.

Was danach folgte, waren zwei Tage Bedenkzeit, eine Probefahrt, die Entscheidung: WIR MACHEN ES!

Eine Woche später stand unser Traum,  u n s e r „Weinsi“ auf  u n s e r e m  Hof!

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